

Hagen-Eckhard Butzin
Pendeln ist in seinem Ursprung nicht eindeutig nachvollziehbar. Man kann davon ausgehen, dass das Pendeln im esoterischen Sinn seit Jahrhunderten, höchstwahrscheinlich seit Jahrtausenden genutzt wird.
Manche Quellen betrachten das I-Ging als eine Art Pendelbuch. Auch die griechischen Orakel sollen Pendel benutzt haben. Im Mittelalter ist das Pendel wahrscheinlich als Orakel benutzt worden - zumindest wurde es von der Kirche verboten, was auf die Nutzung schließen lässt. Spätestens seit Anfang des 20. Jahrhunderts spielt das Pendel in der breiteren Öffentlichkeit eine Rolle. Im Verlauf des Esoterikbooms der 60er und 70er Jahre wurde Pendeln regelrecht populär. Was man schon unterscheiden sollte: es gibt das Pendel, welches um einen Aufhängepunkt hin- und herschwingt und dies nach mathematischen Gesetzmäßigkeiten tut. Die Gesetze dazu entwickelte Galilei um 1609 (Pendelgesetze). Das Pendel im esoterischen Sinn wird als siderisches Pendel bezeichnet, wobei siderisch "auf die Gestirne bezogen" heißt.















